16. Juni
bis 26. August



> geöffnet Mittwoch bis Sonntag von 14-18 Uhr
Donnerstag bis 20 Uhr,
an Feiertagen geöffnet
> kostenfreier Eintritt


Veranstaltungen



Freitag, 15. Juni
um 18.30 Uhr
> Vernissage, gefolgt von einer Führung durch die Ausstellung
Veranstaltung im Freien, auf der Terrasse vor dem Frac, am Ufer der Ill
(bei Schlechtwetter im Inneren des Frac) !

Neu !
Jeden Donnerstag
> bis 20h geöffnet
Führung um 18.30 Uhr (auf französisch)

Donnerstag, 21. Juni
>  Fête de la musique
18 Uhr und 19 Uhr Führung durch die Ausstellung (auf französisch) zu den Themen Ton, Musik und Geräusche in den Werken der Ausstellung

Samstag, 30. Juni
von 10 Uhr bis 18 Uhr
> Workshop mit Frédéric Pagace (auf französisch)

Mittwoch, 18. Juli
von 11.30 bis 14.30 Uhr
> Picknick und Atelier im Garten des Frac (Weinanbauprojekt des Künstlers Nicolas Boulard)

Sonntag, 26. August
von 14.30 bis 17.30 Uhr
> Workshop für Familien « Poésie illustrée »
mit Sherley Freudenreich
um 18h
> Apéro-time : Die Kuratorinnen führen durch die Ausstellung (in Franzoesisch und Deutsch), anschließend Aperitif auf der Terrasse des Frac, am Ufer der Ill



Veranstaltungen kostenfrei, Anmeldung erforderlich :
per Mail
+ 33 (0)3 88 58 87 55


 


« IN-FORMATIONS »
regards sur la scène artistique rhénane

Français | Deutsch
 
 

Frédéric PagaceKünstler_innen

Lukas Fuchs
Jean-Marie Krauth
Frédéric Pagace
Zahra Poonawala




 
 

Wenn etwas zunächst Unförmiges an Gestalt gewinnt, wächst es zur Form. Wir erkennen sie und ordnen sie in größere Zusammenhänge ein. Tun wir das nicht, bleiben die Formen für uns bedeutungslos.

„Das Auge sieht nur, was der Geist bereit ist, zu begreifen.“ (Henri-Louis Bergson, 1859–1941).

Die vier Künstler, die alle aus der Region Oberrhein kommen, experimentieren in der Ausstellung mit den Mechanismen unserer Wahrnehmung: Sie spielen mit elementaren Materialien und Formen, mit Wörtern und Klängen. Manche Werke sprechen zu uns, wir können sie spüren, anfassen, mit ihnen interagieren und sie verändern. Die Ausstellungsbesucher sammeln entlang der Exponate ihre In-Formationen und komponieren daraus ihre eigene Poesie.

Mit seinen Installationen bringt uns Frédéric Pagace (F) dazu, über die Ursprünge der Beziehungen zwischen Natur und Kultur nachzudenken. Eine wandfüllende Arbeit archiviert, einer DNA ähnelnd, Motive aus Wissenschaft, Politik und der Popkultur. Seine interaktiven Klangobjekte führen in die faszinierende Formenwelt der Botanik. Die fragilen, keramischen Artefakte sind Überformungen organischer Materie: Blätter, Zweige, Knospen oder Fruchtstände. Sie werfen uns Wörter zu oder verwandeln Berührungen mit Pflanzen in Klangspuren. Kommunizieren wir mit ihnen, oder sie mit uns?

In den medienkünstlerischen Konzeptionen von Zahra Poonawala (F/CH) verschmelzen Bilder mit Musik, Sprache und Klang untrennbar miteinander. Auch sie macht die Besucher zu unmittelbaren Gesprächspartnern der Kunst, ihre Objekte und Skulpturen scheinen uns buchstäblich anzusprechen. Im Videoraum taucht das Publikum in ein sinnliches Konzert aus tanzenden Lichtern und Klängen ein, die in einer geheimnisvollen Verbindung zueinander stehen.

Lukas Fuchs (D/CH) ist der jüngste Künstler in der Ausstellung, ein „Digital Native“, der in einer virtuellen Welt aus elementaren, geometrischen Einzelformen dynamische, komplexe Formationen erschafft, die wie abstrakte Modelle biologischen oder kristallinen Wachstums betrachtet werden können.

Wandarbeiten von Jean-Marie Krauth (F) aus den Sammlungen des MAMCS (Musée d'art moderne et contemporain, Strasbourg) und des Frac Alsace schlagen einen Bogen zur Kunst der 1980er Jahre. In ihrer konzeptuell-minimalistischen Formensprache halten auch sie die Balance zwischen organischen und konstruierten Formationen. Dabei stehen sie im Kontrast zu den Werken der drei jüngeren Künstler, die mit den Mitteln der Neuen Medien mehrere Ebenen miteinander verweben und darin ihren Ausdruck für elementare Zusammenhänge finden.


VON DER FORM ZUR INFORMATION
Von Felizitas Diering, Direktorin des Frac Alsace,
und Dr. Heike Piehler,
Kuratorinnen der Ausstellung


 



Partenaire

« IN-FORMATIONS » s’inscrit dans le cadre de Happy 20, les 20 ans du Musée d’art moderne et contemporain de la Ville de Strasbourg.
Le Frac Alsace remercie le musée pour le prêt d’oeuvres de Jean-Marie Krauth.



Mécène

L’exposition et son programme de rendez-vous avec le public bénéficient du mécénat de l’Office notarial QUIRIN, COUDERT, SCHREIBER & CALDEROLI-LOTZ.



Légende et crédit

© Frédéric Pagace, Every, 2017 (détail)
Porcelaine émaillée interactive, or, nano-ordinateurs, structure métallique, système audio
Diamètre d’ensemble : 4 m
Photo : Christian Creutz

 
Frac Alsace
Agence culturelle Grand Est
1 route de Marckolsheim
in Sélestat


 
frac_contact
Kontakt
Felizitas Diering
Direktorin
+33 (0)3 88 58 87 55
 
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